Landesgartenschau Kehl und Straßburg 2004

Rendezvous am Rhein / Rendez-vous sur le Rhin – Der Garten der zwei Ufer

Hintergründe und Zielsetzung

Die Landesgartenschau Kehl-Straßburg war erstmals grenzübergreifend.
Für Kehl war sie verbunden mit einer umfangreichen städtebaulichen Umgestaltung. Die B 28 wurde von der trennenden Verkehrsader zum Stadtboulevard, der Bahnhofsplatz zur Innenstadt geöffnet, das Umfeld der Stadthalle neu konzipiert und der innerstädtische Altrheinarm mit einem Rundweg versehen. Spazierwege, Spielbereiche, Wasserspiele und Kunstinstallationen sowie ein 44 Meter hoher Aussichtsturm entstanden.
Die am Straßburger Ufer zur Gartenschau angelegten ellipsenförmigen Themengärten werden regelmäßig neu gestaltet, die bis zu fünf Meter hohe Wasserwand ist begehbar. Geblieben ist auch das neue Wahrzeichen der Städte Straßburg und Kehl: die einzigartige Passerelle des deux Rives, welche die beiden Teil des Gartens der zwei Ufer über den Rhein hinweg verbindet und auf einer hundert Quadratmeter großen Plattform zum Aufenthalt über dem Strom einlädt.

Fakten

Fläche: 61 ha (Kehl 27 ha, Straßburg 34 ha); Daueranlagen gesamt: 56 ha
Zeitraum: 23. April – 10. Oktober 2004
Besucher: 1,39 Millionen
Planer: Arbeitsgemeinschaft Brosk / Agirbas & Wienstroer
Architektur Passerelle des deux Rives: Marc Mimram

Baden-Württemberg gestalten. Landesgartenschauen fördern.

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