Landesgartenschau Heilbronn 1985

Freizeit, Spiel, Erholung – Heilbronn nutzt die Chance und baut einen Stadtpark

Hintergründe und Zielsetzung

Heilbronn, reich an natürlichen Grünflächen im Uferbereich des Neckars, arm jedoch an innerstädtischen Park- und Grünanlagen, schuf sich mit dem Freizeitpark Wertwiesen einen wichtigen Naherholungsraum. Seit Anfang der 1970er Jahre war das Gelände und dessen Nutzung Gegenstand kontroverser Diskussionen. Die Landesgartenschau war das geeignete Instrument, um eine stadtnahe Grünfläche zu entwickeln und die umliegenden Stadtteile aufzu-werten. Als Teil der Neckaraue wurde das Gebiet aus ökologischen und stadtklimatischen Gründen bewusst von Bebauung freigehalten.
Insgesamt standen rund 25 Hektar öffentliche Grünflächen zur Verfügung, von denen der heutige Wertwiesenpark noch 15 Hektar einnimmt. Fast der komplette Park ist in den Grundzügen der damaligen Gartenschau erhalten geblieben. In Heilbronn findet 2019 die Bundesgartenschau statt.

Fakten

Fläche: 15,7 ha
Zeitraum: 24. Mai – 8. September 1985
Besucher: 1,032 Millionen
Planer: Büro Bauer, Reich, Stuttgart
Büro Knoll, Pfrommer, Lehnhoff, Tautorat, Sindelfingen, Stuttgart, Roßtal
Irmgard Rothenfußer, München

Baden-Württemberg gestalten. Landesgartenschauen fördern.

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