Landesgartenschau Baden-Baden 1981

Der grüne Salon – Gartenschaugelände schafft Park abseits des Kurbetriebs

Hintergründe und Zielsetzung

Als internationale Kur- und Bäderstadt ist Baden-Baden bekannt und mit Grünflächen reich gesegnet. Was jedoch fehlte, waren Grünanlagen für die Bevölkerung abseits des Kurbetriebs. Mit dem Gartenschaugelände, das sich wie ein Hufeisen um die Innenstadt zog, wurde diese Lücke geschlossen. Schwerpunkte der Landesgartenschau war die Darstellung traditioneller Wirtschaftsweisen, der bäuerlichen Kulturlandschaft sowie des Wein- und Obst-anbaus. Von städtebaulicher Bedeutung waren flankierende Baumaßnahmen wie der Schlossbergtunnel. Nachdem er gebaut war, konnten bisher wenig genutzte sonnige Bereiche mit herrlichen Ausblicken für die Bürger erschlossen und damit auch Stadt und Landschaft verbunden werden.

Fakten

Fläche: 24 ha
Besucher: 1,06 Millionen
Planer: Planungsgruppe Büro H. Luz, H. Schreiner, Freie Landschaftsarchitekten, Stuttgart
G. Herrmann, K. Lohrer, D. Herrmann, Architekten, Ostfildern und Stuttgart
H. Lohrer, W. Gronwald, Grafik-Designer, Stuttgart
L. Schall, Kunstmaler, Gächingen