Grünprojekte

Nicht jede Stadt oder Gemeinde in Baden-Württemberg kann den finanziellen und organisatorischen Aufwand einer Landesgartenschau stemmen. Deshalb gibt es die sogenannten Grünprojekte. Die Landesregierung hat 1996 das Landesprogramm „Natur in Stadt und Land“ verabschiedet - mit den Grünprojekten, die von den Veranstaltern mit Stolz gerne auch „kleine Gartenschauen“ genannt werden. Seit dem Parkfestival Pfullendorf 2001 wechseln sich Landesgartenschauen und Grünprojekte jährlich ab.

Grünprojekte haben ähnliche Ziele und Inhalt wie die Landesgartenschauen, aber längst einen individuellen Charme entwickelt. In Pfullendorf 2001 entschied man sich, die Veranstaltung in drei Blöcke zu gliedern und auch die Innenstadt mit Ausstellungen und Veranstaltungen einzubeziehen. Im Jahr 2003 fanden in Baden-Württemberg gleich zwei Grünprojekte statt: Mit dem Nordheimer Blumensommer gab es eine eintrittspflichtige durchgehende kleine Gartenschau, die sich stark an dem Modell Landesgartenschau orientierte. Und in Tuttlingen wurde eine Trilogie aus drei getrennten Veranstaltungsbereichen angeboten und kein Eintritt verlangt. Auch die zukünftigen Grünprojekte werden sehr stark vom Charakter der jeweiligen Gemeinde geprägt und lassen Spielraum für kreative Konzepte, die ins Bild des jeweiligen Stadtmarketings passen. In jedem Fall aber sind die Grünprojekte wie die Landesgartenschauen ein großer Gewinn für die veranstaltenden Orte und ihre Bürger.

Weitere Informationen zu Grünprojekten in Baden-Württemberg finden Sie beim Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg unter:
www.mlr.baden-wuerttemberg.de/Landesgartenschauen_und_Gruenprojekte/2411.html

Förderungsgesellschaft für die Baden-Württembergischen Landesgartenschauen